Stephen Few zeigt uns die Zahlen

Vor ein paar Tagen ist bei mir ein Paket von Amazon eingetroffen, dass ich zum Zeitpunkt der Bestellung wesentlich leichter eingeschätzt habe. Das enthaltene Buch, Show Me the Numbers: Designing Tables and Graphs to Enlighten von Stephen Few, hat mich dann bereits äußerlich stark beeindruckt. Es ist merklich größer als A4, fest und schön gebunden, zeigt ansprechende und zugleich schlichte Diagramme auf dem Einband. Wohldosierter Text auf ausreichend Fläche verleihen dem Einband eine Art von Eleganz. Die gesamte Erscheinung erinnerte mich eher an einen Bildband denn ein Fachbuch. Leider wird die Grafik von Amazon diesem Eindruck nicht gerecht:

Gestern Abend konnte ich das Exemplar dann endlich aus seiner Folie befreien und hatte die Gelegenheit, das erste Kapitel zu entdecken. Noch am selben Abend sagte ich in einem Telefonat “wenn das Buch dieses Niveau halten kann, ist es wohl das beste Fachbuch, das ich bisher gelesen habe”. Sprache, Prägnanz, Gestaltung und subtiler Scherz ziehen sich durch diese ersten Seiten wie ich es bisher nur in Gesprächen mit Menschen erleben durfte, die ich wahrhaft bewundere.

Nachdem das erste Kapitel den Geist des Lesers anhand von Annekdoten, vorbildlicher Struktur und zwei beeindruckenden Beispielen für sich zu gewinnen vermochte, konnte ich es mir heute morgen nicht verkneifen, den ersten Absatz des zweiten Kapitels zu lesen. Nach einer kurzen Beschreibung zum Inhalt des Kapitels (Struktur) setzt Few mit Inhalt und Scherz fort:

Numbers are not intrisically boring. The fact that they are quantitative has no bearing on their inherent appeal. They simply belong to the class of information that communicates the quantity of something. The impact and appeal of information, quantitative or not, flows naturally from the significance and relevance of the message it contains. As a communicator, it is up to you to give a clear and unobstructed voice to that information and its message, using language that is easily understood by your audience.

Mit meinen (undeutlicheren) Worten: “Wenn Zahlen langweilig erscheinen, liegt es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht an den Zahlen. Und das beschränkt sich nicht nur auf Zahlen.”

Sobald ich mehr über dieses Buch in Erfahrung bringen konnte, werde ich hier davon berichten.

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Comments

  1. AlexM says:

    Your blog is interesting!

    Keep up the good work!

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