Finanzkrise anschaulich erklärt

Jonathan Jarvis zeigt als Teil seiner Abschlussarbeit in einem Animationsfilm, wie es zur anhaltenen Finanzkrise kam (gelesen bei baekdal). Mich fasziniert neben der ikonisierten Bildsprache vor allem die plastische Darstellung des im Studium so häufig erwähnten Leverage-Effekts.

Inhaltlich etwas vollständiger aber weniger spektakulär, ein Aufklärungsvideo vom BMF. Während Jonathan nach einer kurzen Einführung und dem weiß aufleuchtendem Wendepunkt ein (auch farblich) pessimistisches Ende skizziert, geht es bei der simpleshow schon etwas freundlicher zu: Wer in Deutschland lebt und besonnen handelt hätte nichts zu befürchten. Einfach das liebe Geld in Staatsanleihen investieren und abwarten.

Leider erwecken die beiden Kurzfilme den Eindruck, dass die Finanzkrise nur Immobilienbesitzer oder Menschen mit größeren Spareinlagen betrifft. Die Übersicht der Tagesschau klärt in dieser Hinsicht auf. Für den besorgten Arbeitnehmer fasst der Focus allgemeine Ratschläge zusammen. Mein persönlicher Favorit gleich zu Beginn der Liste:

Halten Sie sich zurück mit apokalyptischen Prognosen. Das Unternehmen will und braucht Optimisten.

Klaro! Wikipedia bietet für den interessierten Leser mit dem Artikel “Finanzkrise ab 2007” dazu einen guten Startpunkt für weitere Recherchen. Bleibt zu hoffen, dass dieser Titel bald um eine weitere Jahreszahl zur Eingrenzung des Zeitraums ergänzt wird.

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Comments

  1. Timo says:

    Hey, netter Beitrag zur Kriese! Die Videos finde ich auch sehr gut gelungen!

    Grüße

  2. Danke fuer die Unterhaltung. Super Videos, guter Beitrag. Vor Allem ist aber in den Videos nicht richtig erwahent, dass wenn die Firmen kein Geld mehr von den Banken kriegen, dann hoeren die auf zu wachsen und zu investieren, was die Gesamtwirtschaft betrifft. Das sieht man vor allem sehr gut an den starken Exportindustrien.

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